"Braunes Gedankengut auf dem Acker - Vereinnahmungsversuche von rechts. Gefahren und Gegenstrategien“

Einladung Online-Veranstaltung

Braunes Gedankengut auf dem Acker, 12.1.2022, 19:00h

Die AbL-Mitteldeutschland plant zusammen mit der Bundes-AbL eine Veranstaltung, die die Vereinnahmungsversuche und Anbiederungsversuche von rechts an uns und unsere Themen beleuchten will. Wir planen dabei viel Raum für einen Erfahrungsaustausch ein, um darüber ins Gespräch zu kommen, wie sich die Atmosphäre in den Gemeinden und Städten verändert, wenn z.B. die AFD im Stadtrat sitzt oder unter den Nachbar:innen menschenfeindliche Positionen vertreten werden. Was macht das mit uns? Wie gehen wir damit um, wenn die AFD ähnliche Themen besetzen möchte wie wir? Wie bleiben wir offen im Gespräch mit Menschen und grenzen uns gleichzeitig eindeutig von menschenverachtenden Positionen ab?

Am 12. Januar 2022 um 19.00 Uhr laden wir deshalb ein zur Online-Veranstaltung „Braunes Gedankengut auf dem Acker: Vereinnahmungsversuche von rechts. Gefahren und Gegenstrategien“. In einem etwa 45-minütigen Vortrag wird uns ein Referent der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) einen Abriss über den geschichtlichen Kontext geben: Wie wurde der Schutz der Natur in völkischen Kreisen und im NS-Regime mit deren Ideologien verknüpft? Des Weiteren zeigt er auf, welche Verknüpfungen heute noch aktuell sind und genutzt werden, um über Naturschutzthemen in Verbände und Gesellschaft hineinzuwirken.

Im Anschluss leitet ein Grußwort der Bundes-AbL in den etwa einstündigen Austausch zwischen den AbL-Mitgliedern über. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr die Veranstaltungseinladung in euren Landesverbänden herum schickt und gerne ein bisschen bewerbt, aber nicht nach außen weiter gebt. Wir wollen so gut es geht im AbL-Kreis bleiben. Wir freuen uns sehr, wenn viele Menschen aus der AbL im ganzen Bundesgebiet teilnehmen!!

Eine Einladung mit dem Zoom-Link kommt Anfang Januar! Anmelden könnte ihr euch aber gern auch unter mitteldeutschland@abl-ev.de

Anne Neuber, Geschäftsführerin AbL Mitteldeutschland Handynummer +4915758085049 www.abl-mitteldeutschland.de Postanschrift: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland Zur Burgmühle 1, 99869 Haina

Wir haben es satt! Auf nach Berlin am 22.1.22!!

Wir haben es satt! Und wir wollen die Agrarwende -

deshalb demonstrieren wir am 22.1.22 in Berlin mit!

Auch wenn es mit dem Trecker aus Ba-Wü bis nach Berlin sehr weit ist - wir wollen trotzdem dabei sein. Denn auch unsere grün-schwarze Landesregierung kann noch viel für ihre Bauern tun und deshalb wollen wir im Chor unserer KollegInnen und FreundInnen laut werden und für eine andere Agrarpolitik kämpfen.

Dafür fahren wir mit unseren shuttle-Bussen gemeinsam nach Berlin: diskutieren, planen, stärken uns unterwegs und demonstrieren gemeinsam.

Wer mitfahren will, meldet sich bei der Landesgeschäftsstelle

Denn, unsere Landwirtschaft steckt mitten in der Krise. In der Klimakrise, deren Auswirkungen weltweit zu spüren sind. In der Krise der Artenvielfalt, in der täglich Lebensräume zerstört werden und Insekten aussterben. Und in der Krise des Höfesterbens: Immer mehr Bäuer*innen geben auf, weil sie ruinöse Preise für ihre Lebensmittel bekommen. Die alte Bundesregierung hat all dem tatenlos zugesehen und immer wieder die Interessen der Agrar- und Lebensmittelindustrie verteidigt. Damit muss jetzt Schluss sein.

Wir fordern: Agrarpolitik neu starten!

Schon früh morgens geht es los mit der Treckerdemo: www.wir-haben-es-satt.de/trecker/aufruf/

Wir haben es satt!-Protest: 12 Uhr, Brandenburger Tor, Berlin: www.wir-haben-es-satt.de,

Natürlich pandemiegerecht mit Maske & Abstand

Anschließend von 17-19 Uhr: Soup'n Talk: www.wir-haben-es-satt.de/informieren/programm/soup-talk/

7.-8.2.22 EU-Agrarministerkonferenz in Strasbourg

Dieser Termin bedarf unserer Aufmerksamkeit:

Ab dem 1.Januar übernimmt Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft und am 7.-8.Februar soll eine EU-Agrarministerkonferenz in Strasbourg stattfinden. Gerade ist das Via Campesina- Sekretariat nach Paris umgezogen und unsere europäische Koordination ECVC würde gern unsere regionalen Mitglieder nach Strasbourg mobilisieren. Allen ist jedoch bewusst, dass wir unter den aktuellen Umstände nichts Massives machen können (die große Demo in Berlin "Wir haben es satt" findet gerade einmal 2 Wochen vorher statt und bindet viel Kraft) und auch dass die verbleibende Vorbereitungszeit nicht allzu lang ist. Deshalb wurden die Mitglieder in Frankreich, Deutschland und Belgien angefragt wie ihre Kapazitäten dafür wären, bevor die konkrete Planung beginnt. In diesem Sinne, würden wir gern von euch hören, wie unsere regionalen AbL-Kapazitäten dazu einzuschätzen sind....

Oder anders gefragt: Wer macht mit? In der Planung? Vor Ort? Wer kommt mit dem Trecker?

Mit der neuen Regierung kann die Durchführung der GAP in Deutschland noch geändert werden. Das ist die letzte große Chance, darauf noch mal aufmerksam zu machen. Und wenn unser neuer Agrarminister sich für faire Preise einsetzen will, so sollten wir ihm dabei helfen - und zeigen, wie das möglich ist!

Wer sich dafür einsetzen will, soll sich bitte bei der Landesgeschäftsstelle melden!




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