Was Landwirte bewegt: Der Kampf für das Recht auf Nachbau von Saatgut und für eine gentechnikfreie Landwirtschaft (Kopie 1)

Aktuelle Informationen, politische Hintergründe und bäuerlicher Widerstand

mit

Annemarie Volling und Georg Janßen

Georg Janßen ist Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und

der "Interessengemeinschaft gegen die Nachbaugesetze und Nachbaugebühren" (IGN).

Annemarie Volling steht für das Netzwerk gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft.

 

detaillierte Infos

 

Freitag, 9. Februar 2018, 20 Uhr

Ulm-Seligweiler Autobahn-Raststätte

www.hotel-seligweiler-ulm.de

Eintritt frei – Spenden erwünscht!

 

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

zusammen mit dem Bündnis für eine agrogentechnikfreie Region (um) Ulm


Wir haben es satt - Demo am 20.1.2018 in Tübingen

https://zukunftsfaehige-landwirtschaft.jimdo.com/  

https://www.facebook.com/Zukunftsf%C3%A4hige-Landwirtschaft-135399653807676/

Demonstration für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

20.01.2018 um 11 Uhr in Tübingen auf dem Marktplatz

Unsere Lebensgrundlage ist bedroht! Wir können nicht länger wegschauen! Gemeinsam fordern wir eine zukunftsfähige Landwirtschaft: Kommt am Samstag den 20.01.2018 um 11 Uhr auf den Marktplatz in Tübingen und demonstriert mit uns.
Für unsere gemeinsame Zukunft!

 

Liebe Menschen,

Die Vielfalt von Insekten, Vögeln, ja generell unsere natürliche Mitwelt ist bedroht. Kleinbäuerliche Betriebe kämpfen um ihre Existenz. Fruchtbare Böden werden vergiftet und gehen verloren. Gewässer werden verseucht. Lebensmittel sind geschmacklos und gefährden unsere Gesundheit. Gentechnisch veränderte Organismen werden in die Umwelt gebracht ohne dass das Risiko abgeschätzt werden kann. Diese und viele weitere Gefahren entstehen, weil die Versorgung mit Lebensmitteln stärker durch Konzerninteressen als durch die Bedürfnisse der Menschen gelenkt wird.

Das haben wir satt!!!

Deshalb fordern wir eine zukunftsfähige Landwirtschaft durch:

- Entmachtung der Agrarlobby und Stopp der Subventionen für die Agrarindustrie!
- Stärkung kleinbäuerlicher Betriebe und regionaler Märkte!
- Weltweites Verbot von Landgrabbing!
- Bodenaufbauende Maßnahmen und Reduktion von Kunstdünger, denn ein gesunder Boden ist unsere Lebensgrundlage!
- Förderung einer zunehmend erdölunabhängigen Landwirtschaft!
- Erhalt von kultureller und biologischer Vielfalt!
- Respektierung und Kontrolle naturschutzrechtlicher Regelungen!
- Deutlich verbesserte Förderung von Umweltbildung, sowie Arten- und Naturschutzmaßnahmen!
- Massive Reduktion von Pestiziden und anderen Umweltgiften in der Landwirtschaft!
- Keine Gentechnik auf unseren Feldern!
- Artgerechte Tierhaltung mit mehr Fläche pro Tier und Einschränkung von Antibiotikagabe! Denn Tiere sind Lebewesen!
- Keine Patente auf Leben! Das Saatgut muss in Bauernhand!
- Verbot der Spekulation mit Lebensmitteln!
- Gesunde Nahrung für alle!
 

Um endlich ein Umdenken in der Agrarpolitik zu bewirken demonstrieren wir am Samstag 20.01.2018 ab 11 Uhr auf dem Marktplatz in Tübingen für diese Forderungen!

Dort findet eine Kundgebung statt, der ein Protestzug durch die Stadt folgt. Die Abschlusskundgebung ist erneut auf dem Marktplatz.
Die Demo erfolgt zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin, bei der sich Landwirtschaftsminister aus der ganzen Welt treffen. Zeitgleich werden in Berlin tausende von Menschen unter dem Motto „Wir haben es satt“ auf die Straße gehen, denen wir uns mit unserer Demo anschließen.
Eingeladen sind alle Bäuerinnen und Bauern, VerbraucherInnen und Mitmenschen denen unser Anliegen am Herz liegt!
Kreative Beteiligung und Initiativen sind herzlich willkommen!!!
Seid dabei, denn: Gemeinsam verändern wir die Welt!


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