AbL zur Bayer-Monsanto-Fusionsentscheidung der EU-Kommission

Pressemitteilung Brüssel / Berlin /  Hamm / Ulm, 21.3.2018

Eine konzerngeleitete Entscheidung der EU-Kommission

AbL fordert: Marktmacht eindämmen, konzern-unabhängige Saatgutzüchtung stärken

"Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirt­schaft (AbL) übt scharfe Kritik an der heutigen Ent­schei­dung der EU-Kommission, die Fusion von Bayer und Monsanto unter unzureichenden Auflagen zu genehmigen!", so Franz Häußler, Biolandwirt aus Schwörzkirch/Allmendingen und AbL-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg. „Mit dieser Entscheidung drohen den Bäuerinnen und Bauern noch mehr Abhängigkeiten, eine weitere Einengung der Sortenauswahl und Vielfalt, noch weniger Wettbewerb, Preisdiktat, Verschärfung der Patentsituation und Monopolbildung im Bereich der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Wir werden nicht zulassen, dass multinationale Konzerne zukünftig bestimmen, was auf unsere Äcker und Teller kommt. Deshalb setzen wir unsere Arbeit für eine konzernunabhängige Saatguterzeugung und Daten- und Informationshoheit der Bauern fort“, so Martin Schulz, Bauer aus dem Wendland und Bundesvorsitzen­der der AbL.

vollständige Pressemitteilung


Ansprechpartner bundesweit

AbL – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
Bundesgeschäftsstelle
Bahnhofstraße 31
59065 Hamm/Westfalen
Tel.: 02381-9053 171
Fax: 02381-4922 21
jasper[at]abl-ev.de
www.abl-ev.de

Ansprechpartner Baden-Württemberg

Theo Düllmann
Eberhardtstraße 58
89073 Ulm
Tel 0731/21658
mobil 01785647391

Erklärung für die Rechte von Kleinbäuerinnen und -bauern

Der Menschentrechtsrat der Vereinten Nationen hat im September 2012 ein Mandat zur Erarbeitung einer Erklärung für die Rechte von Kleinbäuerinnen und -bauern erteilt.

Wolfgang Hees, stellv. Landesvorstitzender der AbL in Baden-Württemberg, ist für die AbL an dem internationalen Prozess beteiligt. Hier ein Bericht zur aktuellen Situation (Nov. 2017).

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen. Stärken wir gemeinsam ihre Rechte! Petition unterzeichnen!
www.peasantsrights.eu

Pressemitteilung: Landwirtschaft und Agrarpolitik stehen vor wichtiger Weichenstellung

Mit dem Trecker bei Minister Hauk in Stuttgart

AbL fordert konkrete Maßnahmen für bäuerliche Betriebe, Tierschutz und Umwelt

download Pressemitteilung, 11.9.2017

download AbLGrundsatzpapier: Nach der Wahl muss gehandelt werden!

Beitrag des Senders L-TV: http://www.l-tv.de/mediathek/video/2249.html

AbL für differenzierte Diskussion über Anbindeställe in der Milchviehhaltung.

20. Juni 2017

AbL für differenzierte Diskussion über Anbindeställe in der Milchviehhaltung.
Die Anbindehaltung von Milchkühen ist in die Schlagzeilen gekommen. Das Bundesland Hessen hat einen Vorstoß gemacht, die „ganzjährige Anbinde-haltung“ zu verbieten. Handelsunternehmen greifen die öffentliche Debat-te auf. Es gibt Überlegungen, Milch aus Anbindehaltung nicht mehr anzu-bieten.
Die Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft haben aus diesem Anlass ein eigenes Posi-tionspapier zur Rinderhaltung herausgegeben. Die beiden Landesverbände unterstützen ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung mit strukturver-träglichen Übergangszeiten, plädieren jedoch für eine Diskussion mit Au-genmaß.
Petra Müller, AbL-Vorsitzende in Baden-Württemberg betont, dass die Weidehaltung in der öffentlichen Debatte immer wichtiger wird. „Der Han-del macht es sich zu einfach. Gerade die kleineren Höfe betreiben oft Weidehaltung; das ist keine ganzjährige sondern eine saisonale Anbindehaltung.“

Lesen Sie weiter in der Pressemitteilung

Ausführliches Positionspapier: "Die Diskussion um Stallformen greift zu kurz!"

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